Hier geht es um das Thema (wiederholte) Eileiterschwangerschaft, künstliche Befruchtung, ungewollte Kinderlosigkeit, ICSI
Donnerstag, 19. Februar 2015
Ich muss verrückt sein...
Freitag, 13. Februar 2015
Vor einem Jahr und 5 Tagen
Mittwoch, 11. Februar 2015
Sonntag, 1. Februar 2015
Lichen sclerosus - Behandlung und Ernährung
ERGÄNZUNG AM 21.01.2015: Da doch sehr viele User über diesen Eintrag auf meine Blog stoßen noch eine Ergänzung zum aktuellen Status Quo. Mein Lichens sclerosus ist seit Behandlung meines Hashimotos komplett weggegangen. Ich habe keinerlei Probleme mehr damit. Somit wurde der Liches Sclerosus bei mir durch die nicht behandelte Schilddrüse hervorgerufen. Auch bei Hashimoto kommt es - trotz optimaler L-Thyroxin-Einstellung - manchmal vor, dass es einem schlechter geht. Wenn es dem Hashimoto nicht gut geht, dann beginnt auch der Lichens wieder zu arbeiten. Das ist eigentlich immer ein sehr guter Gradmesser für mich. In solch einem Fall, dosiere ich das L-Thyroxin (ggf. für eine kurzfristige Phase) etwas höher/niedriger und achte auch sehr auf meine Ernährung. Ich bevorzuge dann eine fleischfreie, milchfreie und insbesondere fischfreie Ernährung, weil in Fleisch, Fisch und Milchprodukten ja auch Jod enthalten ist und dies die Entzündung des Hashis ja wieder ankurbelt. Ich fahre damit sehr gut. Aber das muss nicht heißen, dass es auch für euch die richtige Lösung ist. Probiert einfach alles aus. Ihr merkt irgendwann von selbst, was funktioniert und was nicht. Fisch ist bei mir bspw. ein absolutes No Go, obwohl ich es unheimlich gerne esse. Aber mittlerweile musste ich leider feststellen, dass es mir nach Fischkonsum danach wirklich IMMER zwei Tage miserabel geht.
Ich habe auch festgestellt, dass ich während den ICSI mehr L-Thyroxin benötige. Auch wenn meine Ärztin eine höhere Dosierung nicht für notwendig hielt (aber auch nicht davon abgeraten hat). habe ich meine Dosierung während Stimulation und danach dennoch um 10 - 20 Einheiten erhöht. Ich merke mittlerweile selbst, wann es notwendig ist, die Dosis ein wenig zu erhöhen. Ob das aber auch bei euch notwendig ist, könnt ihr nur selbst herausfinden.
Samstag, 31. Januar 2015
Schöne Worte: Auf zu neuen Ufern!
Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.
- André Gide
Der ausgerechnete Entbindungstermin des zweiten Sternchens ist nun wenige Tage her und hat mich noch einmal in ein tiefes schwarzes Loch stürzen lassen.
Aber - ich habe nun genug getrauert! Der Winter weicht nach und nach dem Frühling. Die Tage werden heller und hin und wieder schafft die Sonne es, sich ihren Weg zu bahnen. Die Erde erwacht ganz langsam aus ihrem Winterschlaf. Und auch ich möchte nun endlich aus diesem tiefen - mit Traurigkeit erfüllten - Schlaf erwachen.
Gestern war ich lange und bewusst spazieren und habe ganz mein Gesicht ganz bewusst in Richtung Sonne gedreht. Die Sonnenstrahlen haben meine leeren Energiereserven wieder aufgetankt. Das letzte Jahr und insbesondere die letzten beiden Wochen, haben meine letzten Energiereserven verbraucht.
Nun habe ich hoffentlich wieder genug Energie, um zu neuen Ufern aufzubrechen und die alten Ufer zu verlassen. Auf zu neuen Ufern!
Donnerstag, 29. Januar 2015
Schöne Worte: Die Wut in uns
Wut und Verbitterung können uns aus der Bahn werfen. Das weiß ich jetzt. Sie nähren sich von Luft und Leben, die sie verschlingen und ersticken. Aber es gibt sie wirklich - diese Wut. Und sie kann dich verändern. Dich verwandeln. Und zu jemanden machen, der du nicht bist. Das einzig Gute an der Wut ist,
dass man ein anderer Mensch wird. Hoffentlich jemand, der eines Tages aufwacht und erkennt, dass er vor dieser Reise keine Angst haben muss. Jemand der weiß, dass die Wahrheit bestenfalls eine nur halb erzählte Geschichte ist. Aber mit der Wut ist es wie mit dem Wachstum: Sie kommt in Wellen und Schüben und gibt uns dabei immer eine neue Chance - vorausgesetzt, dass man sie annimmt. Und sie gibt uns das Gefühl von Ruhe.
Dies ist ein Zitat aus dem Film "An deiner Schulter". Wut empfindet man, wenn man ein Sternchen gehen lassen musste. Und sie wird noch größer, wenn man einen zweiten Stern gehen lassen muss. Alle gehen immer davon aus, dass man nur Traurigkeit empfindet. Aber dem ist nicht so. Man ist auch unglaublich wütend darüber, dass einem dieses Leben weggenommen wurde.Auch ich war und bin wütend darüber. Und diese Wut hat mich verändert und zu einem anderen Menschen gemacht.