Donnerstag, 23. April 2015

Hoffnung - und eine scheiß Angst

Danke für eure Kommentare zu meinem letzten Post. Was würde ich nur ohne euch machen?

Im Moment laufen meine Gefühle Achterbahn: zum einen ist da diese greifbare Hoffnung und zum anderen aber auch diese scheiß Angst, dass die Hoffnung total ungerechtfertigt ist und es niemals klappen wird. 

Ich erwische mich immer öfters in Tagträumen. Sehe mich in kleineren Sequenzen in unterschiedlichen Situationen: hochschwanger, mit Baby, mit Kleinkind, überglücklich. Aber all meine Tagträume haben eines gemein: sie zeigen niemals das Gesicht "meines Kindes" und enden immer mit einem schlimmen Schicksalsschlag. Entweder bringe ich das Kind "still" zur Welt oder es stirbt an einer Krankheit, bei einem Unfall oder etwas anderem schlimmen. Wollen mir diese Tagträume etwas sagen? Soll ich die KiWu-Behandlung lassen, weil ich mein Schicksal endlich akzeptieren muss?

Bin ich verrückt oder ist das alles ganz normal? Kennt ihr das auch?

Kommentare:

  1. Verrückt? Nein. Ok ein bisschen vielleicht. Aber das wird man auf diesem Weg wohl automatisch...
    Ich träume auch manchmal richtig gräßliche Dinge, die mit Baby (unserem Baby) zu tun haben...irgendwie muss man das alles wohl verarbeiten. Du tags, ich eher nachts. Vielleicht findest du jemanden der dich wieder "erden" kann. Dir wieder ein Stück Frieden in deine Seele zaubern kann oder dich zumindest wieder etwas zu dir finden lässt. So was tut so unglaublich gut und lässt dich hinterher ein wenig freier sein.
    Ich probier es demnächst wieder aus ;)
    Drück dich :*

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  2. Verrückt... Sind wir nicht alle ein bisschen bluna?! ;)

    Diese Tagträume... Evntl äußert sich darin eben deine, sehr verständliche, Angst?! Ich erwische mich übrigens auch ab und an bei solchen Horror-Tagträumen. Daher denke ich wirklich, dass es die Angst ist. Die Angst davor, nochmal ein Kind zu verlieren. Die Angst davor, nie wieder schwanger zu werden. Diese scheiß Angst...

    Ich drück dich feste!!

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